SEO Texte schreiben 2020

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Veröffentlich von Timothy Scherman
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Gute SEO Texte, die dem Leser einen Mehrwert bieten und ein gewisses Problem des Suchenden elegant lösen sind heute das A und O im Web. Dabei beschränkt sich der sogenannte Content (Webinhalt) heutzutage längst nicht mehr nur auf reinen Text. Gefragt sind alle möglichen Inhalte, die es dem Leser ermöglichen Informationen schnell und einfach aufzunehmen. Der reine Text bildet hierbei nach wie vor das Grundgerüst guter Webinhalte.

Aber wie genau recherchiert und schreibt man eigentlich Texte, die für ausgewählte Suchworte sogenannte Keywords auf den vorderen Plätzen der Google-Suche angezeigt werden? In diesem Artikel werde ich dir die ultimative Anleitung zum Thema SEO-Texte schreiben zur Verfügung stellen und sämtliche Fragen zu diesem Thema beantworten. Nach der Lektüre dieses Artikels wirst Du in der Lage sein, selbst SEO-optimierte Texte zu schreiben, perfekte Briefings zu erstellen und viele neue Besucher über die Google-Suche zu gewinnen.

Das Wichtigste in Kürze

  • SEO-Texte sind Webinhalte, die mit dem Ziel für ein bestimmtes Keyword gelistet zu werden verfasst wurden, um Besucher über die Google-Suche zu gewinnen.
  • Die beste Strategie, um Inhalte in der Google-Suche weit nach vorne zu bringen, ist es Sie für den Nutzer interessant, attraktiv und umfassend zu gestalten. Je umfassender ein Thema behandelt wird, umso besser.
  • Einem SEO-Text geht in der Regel eine datengetriebene Recherche (Keyword-, W-Frage-, Konkurrenz- und WDF*IDF-Analyse) voraus, in der genau analysiert wird, welche Themenschwerpunkte zu einem bestimmten Thema für Nutzer relevant sind bzw. besonders häufig gesucht werden. Darüber hinaus werden in der Regel auch die meistgestellten Fragen zu einem Thema recherchiert.
  • Neben dem reinen textlichen Inhalt spielt auch die SEO-technische Ausgestaltung und Formatierung des Webinhalts eine wichtige Rolle. Hierbei geht es meist darum, die Usability (Benutzerfreundlichkeit) für den Nutzer zu erhöhen, um positive Nutzersignale in Form von längeren Verweildauern, höheren Scrolltiefen und niedrigeren Absprungraten zu realisieren.
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SEO-Text was ist das?

Ein SEO-Text ist nichts anderes als ein suchmaschinenoptimierter Text. Also ein Webinhalt, der so gestaltet wurde, dass er von Suchmaschinen schnell und einfach verarbeitet werden kann und vom Algorithmus als besonders wichtig für ein bestimmtes Thema oder Keyword eingestuft wird. Hauptziel von SEO-Texten ist und war es stets sogenannte organische (also über die unbezahlte Suche gewonnene) Besucher aus der Google-Sucher heraus für die eigene Webseite zu gewinnen.

Leider ist der Begriff SEO-Text in den Köpfen vieler Autoren, Gewerbetreibender und sonstiger Webnutzer vielmals sehr negativ behaftet. Oftmals herrscht sogar die Meinung, dass ein SEO-Text genau das Gegenteil eines nutzerorientierten Textes darstellt. Viele kennen noch die grauenhaft schlechten SEO-Texte von damals, bei denen gefühlt jedes dritte Wort das Keyword war.

Hier ein Beispiel eines besonders schlechten SEO-Texts:

schlechter SEO Text

 
Ein sehr schlechter SEO-Text, wie er Anfang der 2000er Jahre oft eingesetzt wurde

Was macht einen guten SEO-Text aus?

Um zu verstehen, was einen guten SEO Text ausmacht müssen wir zuerst einmal verstehen, welche Webinhalte von Google bevorzugt werden. Dies lässt sich am einfachsten nachvollziehen, indem wir uns die Ziele und die Richtlinien für Webinhalte von Google genauer anschauen.

 

Was möchte Google?

Google verdient unter anderem mit Werbeanzeigen, die oberhalb der organischen Treffer angezeigt werden, sein Geld. Je mehr Menschen die Google-Suche nutzen, umso mehr verdient Google. Damit möglichst viele Webnutzer die Google-Suche benutzen, muss Google dafür sorgen, dass der Suchende weiterhin die bestmögliche Benutzererfahrung bei seiner Suche erfährt. Wäre dies nicht mehr der Fall und gäbe es eine Suchmaschine, die dies besser täte, so würden die Nutzer abwandern. Die beste Benutzererfahrung zu liefern heißt beispielsweise, dass Google die Suchintention richtig verstehen muss. Das Suchproblem muss genau erkannt werden und es müssen genau die richtigen und besten Informationen zu der entsprechenden Intention ausgespielt werden. Darüber hinaus sollten die Ergebnisse blitzschnell geladen werden. Kurz um geht es darum, dass der Suchende schnellstmöglich und so bequem wie möglich, genau das findet was er sucht. Google hat also ein besonderes Interesse daran, im oberen Bereich der Sucherergebnisse Webseiten zu listen, die das Suchproblem des Nutzers besonders akkuratumfassend und elegant lösen.

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Bei der Erstellung von SEO Texten solltest Du die folgenden Punkte im Hinterkopf haben

  • Biete Deinen Lesern mit Deinen Inhalten eine bessere Nutzererfahrung als auf anderen Seiten
  • Behandele das Thema so umfassend (holistisch – also von allen Seiten her) wie möglich
  • Sorge dafür, dass dein Inhalt besser ist als jedes Ergebnis der Top 10 zu Deinem Suchwort
  • Versetze dich in den Suchenden hinein und versuche die Intention zu erfassen und dem Nutzer genau das zu liefern, was er sucht
  • Sorge dafür, dass Deine Texte in Punkto Grammatik und Rechtschreibung einwandfrei sind
  • Verzichte auf unnatürlich wirkende Nennungen Deiner Keywords

Googles Richtlinien für gute Webinhalte

Google beschäftigt eine große Menge an sogenannten Qualitätseinstufern. Das sind Menschen, deren Aufgabe darin besteht unzählige Webseiten zu besuchen und die Qualität der Webseite aus menschlicher Sicht nach gewissen Kriterien einzustufen. Diese qualitativen menschlichen Einstufungen fließen nicht direkt ins Ranking ein. Sie helfen der K.I. im Rahmen von sogenannten „machine learning“ dabei, selbst immer besser zu werden, Webinhalte in Punkto Qualität einstufen zu können. Die K.I. schaut einfach nach gewissen Merkmalen und Gemeinsamkeiten unter den, vom Menschen als gut oder schlecht bewerteten, Webseiten und wird so stetig immer besser in der maschinellen Bewertung und der damit verbundenen Erstellung des Rankings.

Genau für diese sogenannte „Quality Rater“ hat Google ein Richtlinienwerk verfasst und veröffentlicht, in dem genau niedergeschrieben steht, welche Faktoren eine Webseite oder einen Inhalt hochwertig machen. Wir, als findige Suchmaschinen-Optimierer, können uns die Erkenntnisse aus diesem Werk zunutze machen, um anhand der beschriebenen Kriterien noch bessere Inhalte zu erzeugen. Diese Inhalte können wir dann so gestalten, dass Sie genau diesen Qualitätsstandards und Kriterien entsprechen. So können wir die Chancen signifikant erhöhen, mit den eigenen Inhalten, selbst als hochwertig eingestuft zu werden und ein gutes Ranking zu erzielen.

Im Kern bewertet Google Inhalte als qualitativ hochwertig nach den folgenden Hauptkriterien

  • Hoher E-A-T Faktor: Das heißt hohe Expertise, Autorität und Vertrauen (Trust)
  • Eine hohe Menge an qualitativ hochwertigen Hauptinhalten mit einem beschreibenden und hilfreichen Titel
  • Zufriedenstellende Informationen auf der Webseite und Informationen darüber, wer verantwortlich ist über den Inhalt der Webseite
  • Wenn es sich um eine Shoppingwebseite handelt, dann sollten klare Informationen über den Kundenservice geboten werden
  • Positive Reputation der Webseite und des Autors

(Quelle: Google Search Quality Evaluator Guide – Seite 19 – Characteristics of High Quality Pages)

Die Verwendung von Keywords:

Wie bereits besprochen besteht das Ziel eines SEO-Textes darin, ihn für gewisse Suchworte auf die vorderen Plätze bei Google zu bringen, um so Besucher auf die Webseite zu ziehen. Du solltest also das Hauptkeyword, das sogenannte Fokuskeyword im Vorfeld recherchiert haben und themenrelevante weiterführende Keywords, inklusive dessen Suchvolumen, kennen. Die früher oft angewendete Taktik der massenhaften Nennung eines Keywords (sog. Keywordstuffing) solltest Du auf jeden Fall vermeiden.

 

Keyworddichte / Keyworddensity:

Bei der Erstellung von suchmaschinenoptimierten Texten war die sogenannte „Keyworddichte“ oder auch englisch „Keyworddensity“ früher ein sehr wichtiger Faktor. Die Keyworddichte beschreibt den prozentualen Anteil an Keywordnennungen in einem Text. Wenn ein Text beispielsweise 100 Wörter umfasst und das Suchwort 2x vorkommt, so beträgt die Keyworddichte 2%.

Im Laufe der Zeit hat die Keyworddichte jedoch nach und nach an Bedeutung verlorenGoogle ist mittlerweile sehr gut darin, genau zu bestimmen, worum es in Inhalten geht. Eine massenhafte oder sehr häufige Verwendung von Keywords ist hierzu nicht mehr notwendig und wirkt eher kontraproduktiv. Es reicht heutzutage vollkommen aus, das Keyword in gewissen Bereichen des Textes ab und zu fallen zu lassen.

 

Wie hoch sollte die Keyworddichte sein?

Obwohl die Metrik Keyworddichte mittlerweile nahezu ausgedient hat, ist Sie nach wie vor bei vielen Textbrokern (Plattformen, auf denen man Texte schreiben lassen kann) fester Bestandteil des Autoren-Briefings. Hier zeigt die Erfahrung, dass sich mit einer Keyworddichte im Intervall von lediglich 0,3%-1,2% sehr gute Ergebnisse erzielen lassen. Dies bedeutet bei einem Text der 1.000 Wörter umfasst, lediglich 3-12 Keywordnennungen.

Beachte aber stets: Es ist wesentlich entscheidender den Nutzer glücklich zu machen, als eine gewisse Prozentzahl von Wortnennungen zu erreichen

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Best Practice zur Verwendung von Keywords in Webinhalten

Die folgenden Richtlinien für die Nennung von Keywords in deinen Texten gelten allgemein als SEO-Basics:

  • Achte darauf Dein Keyword im Titel möglichst als erstes zu nennen.
  • Erwähne das Keyword nach Möglichkeit auch in der ein oder anderen Unterüberschrift.
  • Erwähne Dein Keyword im ersten Abschnitt deines SEO-Texts und nach Möglichkeit auch in weiteren Abschnitten. Es muss aber nicht in jedem Abschnitt vorkommen.
  • Du solltest die Lesefreundlichkeit stets der Keywordnennung vorziehen.
  • Erwähne nach Möglichkeit Dein Keyword im ALT Text (auch SEO ALT Text genannt) mindestens eines Bildes, sofern dein Suchwort abgebildet ist.
  • Erwähne Dein Keyword auch im Dateinamen, aber nur wenn es Sinn macht.
  • Füllwörter, Präpositionen und grammatikalische Anpassung deines Keywords gelten als Keywordnennung.
  • Übertreibe es nicht mit der Keyword-Verwendung. Verwende Dein Suchwort lieber einmal zu wenig als einmal zu viel.
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 Themenverwandte Keywords

TABU Spielkarte
Spielkarte des beliebten Gesellschaftsspiel TABU

Vielleicht kennst du das Gesellschaftsspiel TABU. Bei Tabu geht es darum bestimmte Begriffe zu erklären, ohne bestimmte andere Begriffe zu nennen. Dies fällt deshalb so schwer, weil bestimmte Wörter in sehr engem thematischem Zusammenhang mit anderen Wörtern stehen. Diesen Umstand macht sich auch der Google Algorithmus zu Nutze, um das Hauptthema eines Inhalts maschinell besser bestimmen zu können. Es wird also auch analysiert, welche anderen Wörter in welcher Häufigkeit in deinen SEO-Texten vorkommen, um zu ermitteln für welches Thema dein Inhalt besonders relevant ist. Neu ist diese Methodik nicht. Sie wurde bereits im Jahre 1992 in dem Buch „Information retrieval“ von Donna Harman beschrieben. Findige SEOs, unter anderem Karl Kratz, haben diese Methodik im Jahre 2012 quasi wiederentdeckt und so erlebte die sogenannte WDF*IDF Analyse einen rasanten Bedeutungsanstieg in der SEO-Szene.

Was ist die WDF*IDF Analyse?

Bei der WDF*IDF Analyse wird vereinfacht ausgerückt untersucht, welche anderen Wörter auf den Seiten der Top 10 Ergebnistreffern bei Google für ein bestimmtes Suchwort am meisten vorkommen. Man gibt also bei einem sogenannten WDF*IDF Tool einfach ein Keyword, wie beispielsweise „SEO-Text“, ein und erhält eine geordnete Liste mit sehr eng am Thema liegenden anderen Wörtern. Diese Begriffe werden jeweils aus der Analyse der Top 10 Ergebnistreffer bei Google für das Suchwort gezogen. Gleichzeitig kann man auch seine veröffentlichte URL (Webadresse) eingeben und erhält eine grafische Übersicht, welche der wichtigen anderen Worte bereits in welcher Dichte, auf der Seite vorhanden sind und welche vielleicht noch ergänzt werden können.

Die grafische Auswertung einer WDF*IDF Analyse zum Keyword „SEO Text“

Generell herrscht Uneinigkeit über die Bedeutung der WDF*IDF Analyse. Die einen schwören auf dessen minuziöse Anwendung, die anderen halten sie für überbewertet und vernachlässigungswürdig. Ich persönlich denke die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Klar ist, nicht jedes Wort muss explizit vorkommen. Natürlich werden auch die meisten Begriffe ohnehin bei einem gut recherchierten und umfassenden Text automatisch genannt werden.

Dennoch bin ich der Meinung das die WDF*IDF Analyse nach wie vor eine wichtige Analysemethodik zur Erstellung suchmaschinenoptimierter Texte darstellt. Zum einen hilft sie dem Texter im Rechercheprozess auf Ideen für Subthemen zu kommen, die er eventuell noch nicht auf dem Schirm hatte und zum anderen unterstützt sie den Algorithmus dabei, den eigenen Inhalt besser klassifizieren zu können.

Best Practice zur WDF*IDF Verwendung:

  • Verwende das WDF*IDF Tool als Ideengeber für relevante Fragestellungen und Unterthemen, die in deiner Gliederung vielleicht noch nicht vorkommen.
  • Nutze Sie aber auch, um explizit wichtige Wörter in exakt dieser Ausprägung im Text vorkommen zu lassen und um die Ergebnisse und die Qualität von SEO-Texten noch ein wenig zu verbessern.
  • Wenn Du Texte extern schreiben lässt, dann füge dem Autorenbriefing auf jeden Fall eine Reihe von wichtigen Begriffen an, die der Autor im Text vorkommen lassen soll.

Hier findest du ein kostenloses WDF*IDF Tool: https://www.wdfidf-tool.com

Hier findest du eine genaue mathematische Erklärung der Methodik: https://de.wikipedia.org/wiki/Within-document_Frequency

Natürlich verfügen die gängigen SEO-Tools wie Sistrix, Xovi oder Pagerangers auch über eigene WDF*IDF Tools.

Wie viele Wörter hat ein guter SEO Text?

Für die genaue Anzahl von Wörtern in einem Text gibt es kein Patentrezept. Hier gilt das Sprichwort „So lang wie nötig, so kurz wie möglich“. Bedenke, dass es darum geht die Nutzerintention der jeweiligen Suchanfrage bestmöglich zu befriedigen und nicht darum sich an eine festgelegte Anzahl von Wörtern zu halten. Dennoch haben sich über die Jahre mit Hilfe statistischer Erhebungen diverse Orientierungspunkte und Richtlinien für die optimale Länge eines Webinhalts herauskristallisiert.

In den vergangenen Jahren wurden eine Reihe von Studien von verschiedenen Internetunternehmen in Auftrag gegeben, um die Frage „Wie lang sollte ein SEO Text sein?“ endgültig zu beantworten. Dabei wurden bis zu 1 Mio. Keywords und dessen Top 10 Rankings auf die jeweilige Textlänge hin untersucht. Die folgenden Unternehmen kamen dabei zu den folgenden Ergebnissen:

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MOZ und Buzzsumo:

Der Toolanbieter MOZ untersuchte zusammen mit Buzzsumo gegen Ende 2015 eine Millionen Web-Artikel auf das Zusammenspiel zwischen Shares und Links in Verbindung mit der Contentlänge.

Sie kamen zu den folgenden Erkenntnissen:

  • Inhalte die größer als 1.000 Wörter waren erhielten eine signifikant höhere Anzahl an Shares und Links
  • Ihre Untersuchungen zeigten aber auch, dass der Boost für Ranking und Links ab der Überschreitung der 2.000 Wort Marke rapide abnahm.
 

Quelle: https://moz.com/blog/content-shares-and-links-insights-from-analyzing-1-million-articles

SerpIQ

Der Anbieter des Keywordanalyse Tools SerpIQ veröffentlichte im Jahre 2012 eine Studie, in der über 20.000 Keywords und dessen Top 10 Rankings auf die Textlänge hin untersucht wurden. Das Ergebnis war, dass die Top 10 Treffer in der Google-Suche eine Textlänge von 2.000 Wörtern im Durchschnitt aufwiesen.

Backlinko

Die bekannte SEO-Ratgeberseite von Brian Dean Backlinko führte im Jahre 2016 ebenfalls einige Untersuchungen im Hinblick auf verschiedene SEO Rankingfaktoren durch. Unter anderem wurde auf Basis von 1 Mio. Suchergebnissen (SEMRush Daten) die durchschnittliche Textlänge der Seite 1 Rankings untersucht. Als Ergebnis wurde folgendes formuliert: Das durchschnittliche Seite 1 Ergebnis umfasst 1.890 Wörter.

Quelle: https://backlinko.com/search-engine-ranking

HubSpot

Auch HubSpot strebte eine Untersuchung an, um die perfekte Länge bzw. die Anatomie des optimalen Blogposts zu finden. Hierbei wurden 6.192 Blogartikel des eigenen HubSpot Marketing Blogs, im Hinblick auf deren Länge und den jeweiligen erreichten organischen Besuchen, untersucht. Es wurde unter anderem untersucht wie lang die Artikel sind, die den meisten Traffic verursachen. Das Ergebnis: Artikel mit einer Länger zwischen 2.250 und 2.500 Worten erreichen den meisten organischen Traffic.

Studie zu der Frage wie viele Wörter sollte ein SEO Text haben
Übersicht über die Ergebnisse von Hubspot zu der Frage wie viel Wörter der optimale SEO Text hat

Quelle: https://blog.hubspot.com/marketing/seo-social-media-study

In Summe lässt sich also festhalten, dass längere Texte im Durchschnitt besser performen als kürzerer, aber auch, dass es nicht rein auf die Länge ankommt. Vielmehr geht es darum, die Konkurrenz in Sachen Qualität, Holistik und eben auch Umfang zu übertrumpfen, um gute Rankings zu erzielen.

Dabei ist ein längerer Text eher ein Umstand der Holistik als eine Vorgabe, die es zu erfüllen gilt. Die guten Rankings längerer Texte kommen also daher, dass mehr Nutzerfragen detailreicher beantwortet werden, was wiederum den Wert des Inhalts in den Augen des Lesers steigert. Brian Dean von Backlinko bringt es auf den Punkt:

Longer blog posts rank better because they’re filled with details. These details are what is giving readers value. Reader value is driving ranking.

Brian Dean

Die wichtigsten Takeaways für die optimale Länge von SEO-Texten:

  • Es gibt keine festgeschriebene optimale Länge eines SEO-Texts. Es geht darum die Konkurrenz in Sachen Qualität, Detailreichtum, Holistik und Bedienfreundlichkeit zu übertrumpfen.
  • Analysiere die Top 10 Ergebnistreffer für Dein Keyword, um herauszufinden welche Länge des Texts Du vermutlich mindestens benötigst, um auf die erste Seite zu kommen. Hier gibt es mittlerweile sogar Tools, die diese Aufgabe für dich erledigen.
  • Überlege dir, wie du die Keyword Konkurrenz der Top 10 Treffer in Punkto Qualität, Umfang, Detailreichtum und zusätzlichen Medien übertreffen kannst.
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 Wie sollte ein SEO-Text aufgebaut werden?

Der Aufbau eines SEO-Texts sollte immer eine optimale Bedienbarkeit und Übersicht für den Leser zum Ziel haben. Es geht schließlich darum die bestmögliche Benutzererfahrung zu liefern. Dies ist besonders dann gegeben, wenn die Inhalte schnell und einfach überblickt werden können, Sprungmarken auf die einzelnen Abschnitte aus einem Inhaltsverzeichnis heraus verweisen, Überschriften beschreibend und eindeutig formuliert sind und Medien wie Bilder, Videos oder Infografiken komplexe Sachverhalte schnell und einfach zu erfassend erläutern.

Die Struktur der Überschriften

Deine Überschriften sollten der klassischen SEO-Lehre folgen, das heißt es gibt eine HTML H1 Überschrift und mehrere H2 und H4 Überschriften. Achte darauf, dass Deine Überschriften den Leser zum weiterlesen anregen und hier und da das Hauptkeyword der Seite enthalten.

 

Listen und Sprungmarken

HTML Listen in Form von geordneten und ungeordneten Listen verhelfen dem Nutzer zu einer besseren Übersicht. So ist es mittlerweile fast schon zur Regel geworden am Anfang eines längeren Info-Artikels die wichtigsten Punkte vorab in Spiegelstrichen, im Rahmen einer ungeordneten Liste wiederzugeben, so dass der Leser die wichtigsten Punkte des Artikels bequem scannen kann, ohne den gesamten Artikel überfliegen zu müssen.

Natürlich sollte ein guter SEO-Text auch über ein am Anfang der Seite befindliches Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken verfügen. So kann der Leser schnell zu dem Bereich springen, der ihn interessiert. Neben einer verbesserten Usability hat ein Sprungmarken-Inhaltsverzeichnis den großen Vorteil, dass dessen Links selbst als Suchergebnisse in den SERPs (Search Engine Result Pages / Suchergebnisseiten) auftauchen können.

Schriftart, Schriftgröße, Textfarbe & Hintergrund

Wie wir bereits eingehend besprochen haben, ist die Bedienfreundlichkeit Deiner Webinhalte ein Faktor, der hilft die sogennante Userhappiness und die damit verbundenen Google-Rankings zu steigern. Alles das, was es dem Konsumenten Deiner Inhalte also erleichtert diese aufzunehmen ist dem Ranking zuträglich. Dazu gehören auch Schriftfarbe, Schriftart und die Hintergrundfarbe. Studien haben ergeben, dass die Kombination dieser drei Faktoren entscheidenden Einfluss auf die Geschwindigkeit haben kann, mit der Inhalte vom Auge wahrgenommen und vom Gehirn verarbeitet werden können. Hierbei hat sich gezeigt, dass ein besonders hoher Kontrast zwischen Textfarbe und Hintergrundfarbe zu einer schnelleren Informationsverarbeitung führt. Des Weiteren sind sans-serifen Schriftarten schneller als serifen Schriftarten wahrzunehmen.

Was du bei Schriftart, Textfarbe und Hintergrund beachten solltest:

  • Wähle eine sans-serifen Schriftart aus z.B. Open-Sans. (Sans-Serifen Schriftarten sind Schriftarten ohne Serifen, also Schnörkel)
  • Achte auf eine gewisse Schriftgröße und wähle keinesfalls eine Schriftgröße, die zu klein wirkt und Anstrengung beim Lesen kostet. Die Schriftgröße sollte zwischen 14-20px liegen.
  • Achte darauf, dass Deine Textfarbe sich deutlich vom Hintergrund abhebt. Am besten performen schwarze Schrift auf weißem Grund mit eventuell dunkelfarbigen Überschriften.
  • Nutze einige wenige farbliche Abgrenzungen in dem du beispielsweise wichtige Keytakeaways in Listenform oder andere Aufzählungen farblich herausstellst.
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SEO Texte erstellen lassen

Viele Webmaster, Agenturen und Gewerbetreibende haben weder das Wissen, noch die Zeit sich qualitativ hochwertige Webinhalte und Texte selbst zu verfassen. Sie wollen den vermeintlich einfacheren Weg gehen und sich SEO-Texte erstellen lassen. Mehr als häufig endet das Projekt Content kaufen in einem totalen Desaster und viel Geld und Zeit wird verschwendet. Wenn man nämlich nicht weiß worauf es ankommt und man keine Erfahrung hat, dann ist es super schwer an gute Inhalte zu kommen. Damit Du nicht in dieselben Fallen tappst, werde ich im Folgenden die Quintessenz aus über 6 Jahren hauptberuflicher Textbeauftragung mit dir teilen. Ich werde dir ganz genau erläutern, worauf es tatsächlich ankommt, wenn du SEO-Texte kaufen willst und was du auf jeden Fall vermeiden solltest.

Die wichtigsten Learnings aus 6 Jahren Textbeauftragung:

1. Gute Content ist teuer

Der größte Fehler, den viele bei der Beauftragung von Inhalten machen ist der, zu glauben Sie könnten mal eben mit 30 EUR Kosten bei einem Textbroker einen Inhalt in Auftrag geben und ein Seite oder Platz 1 Ranking für ein kompetitives Keyword erzielen. Es mag Glückstreffer und Ausnahmen geben, aber in aller Regel kostet ein richtig guter Webinhalt deutlich mehr. Der Umstand, dass gute Suchmaschinen-Optimierung seinen Preis hat, erscheint vollkommen logisch, wenn man sich vor Augen führt, dass mit guten Platzierungen für stark umkämpfte Keywords eine Menge Geld verdient werden kann. Das hat auch die Konkurrenz mitbekommen und investiert ihrerseits auch wieder in SEO.

Dieses inhaltliche Wettrüsten hat über die Jahre dazu geführt, dass es für bestimmte Suchwörter nur noch mit völlig unverhältnismäßigem Aufwand möglich ist, Seite 1 Rankings zu erzielen. Was also klar sein sollte: Guter Webinhalt ist teuer und sehr aufwändig in der Produktion. Was ein SEO-Text genau kostet klären wir im weiteren Verlauf dieses Artikels.

2. Gute Autoren sind schwer zu finden

Autoren und Schreiberlinge gibt es heutzutage in Zeiten der Klickworker und Textbroker wie Sand am Meer. Eine kostenlose Anmeldung auf eine Text-Plattform genügt und schon kann man öffentlich ausgeschriebene Kundenaufträge annehmen und erstes Geld verdienen. Dieser einfache Einstieg hat dazu geführt, dass nahezu jeder heutzutage in Windeseile zum Autor werden kann. Eine Qualifikation, Arbeitsnachweise oder gar eine Ausbildung sind dafür nicht von Nöten. Dieser Umstand hat dazu geführt, dass man auf den unteren Preisstufen der diversen Textbroker oftmals miserable Texte erhält. Der beste Weg, um an gute Autoren zu kommen ist der folgende: Testen!

Eine Mögliche Herangehensweise ist die folgende: Du beauftragst bei einer bekannten Textfabrik, wie beispielsweise content.de, 10 Texte zu unterschiedlichen Keywords. Im Anschluss daran bewertest Du die Ergebnisse und gibst den besten 3 Autoren erneut Aufträge. Diese drei Autoren lässt Du jetzt eine Reihe von Texten schreiben und bewertest jeweils die gelieferte Qualität der Texte.

Als weiteren wichtigen Güteindikator solltest Du dann nach einigen Wochen oder Monaten die erzielten Google Rankings der verschiedenen Autoren auswerten und vergleichen. Einer der drei Autoren wird sich in diesem Prozess als derjenige herausstellen, der über alle Artikel hinweg die besten Google Rankings erzielt hat. Um den Test möglichst objektiv zu gestalten sollte noch erwähnt werden, dass es wichtig ist, dass die 2-3 Top Autoren wirklich eine ganze Reihe von Texten schreiben sollten, um den Faktor Glück und Keyworddifficulty zu minimieren.

3. Ein gutes Briefing ist die halbe Miete

Als ich vor vielen Jahren damit begann, SEO-Texte für ein Affiliate Projekt in Auftrag zu geben, ärgerte ich mich regelmäßig über die teils miserablen Ergebnisse, die ich trotz hoher Preiskategorie erhielt. Die gelieferten Texte entsprachen selten dem, was ich mir vorgestellt hatte. Ich sprach mit einigen Leuten und recherchierte, wie man sich SEO Texte schreiben lassen sollte und probierte einige Dinge aus.

Unter anderem zeigte mir ein befreundeter Online Marketer eines seiner Briefings, das er für die Erstellung eines Kunden-Logos verfasst hatte. Dieses Briefing umfasste sage und schreibe zwei DIN4 Seiten und war in Akribie kaum zu schlagen. Er erzählte mir, man müsse sich in den Designer hineinversetzen und ihm die eigenen Vorstellungen und Wünsche ganz genau darlegen. Um so genauer, umso besser das Ergebnis. Meine Briefings waren vorher meist eine halbe Seite stark und kosteten mich wenige Minuten in der Erstellung.

Nun probierte ich diese neue Herangehensweise aus. Ich erstellte ein Briefing mit einer sehr detaillierten und ausführlichen Gliederung, mit W-Fragen und Keywords. Praktisch eine Anleitung, wie der Text ganz genau auszusehen hat und was ich erwarte. Zwar kostete mich die Erstellung eines solchen Briefings pro Text zwischen 30 Minuten und 1,5 Stunden, die Ergebnisse waren diese Arbeit jedoch allemal wert.

Die wichtigsten Punkte, die ein Autoren-Briefing enthalten sollten:

  • Skizziere den Kontext, in dem der Text veröffentlicht werden soll ganz genau. Teile dem Autor mit, wo und zu welchem Zweck der Text veröffentlicht wird.
  • Führe Quellen zur Recherche an, aus denen der Autor Informationen extrahieren kann
  • Nenne das Keyword um das es geht und auch die bereits im oberen Bereich dieses Artikels genannten Kriterien für Keywordnennungen
  • Teile dem Autor ein Intervall für die Keyworddichte mit, z.B.: 0,3%-1,2%
  • Erläutere dem Autor wie dein Text gegliedert sein soll
  • Recherchiere und erstelle eine minuziöse Gliederung für den Artikel
  • Recherchiere sämtliche W-Fragen zu deinem Keyword und baue Sie sinnvoll in Deine Gliederung ein
  • Erwähne in welcher Form und Ausgestaltung die Überschriften gestaltet werden sollen
  • Nenne Nebenkeywords, die in den einzelnen Abschnitten genannt werden sollen
  • Füge deinem Briefing eine Liste der Top 10-15 Wörter der WDF*IDF Analyse an, die du händisch ausgewählt hast und die der Autor nach Möglichkeit mindestens einmal erwähnen sollte

SEO-Texter selbst ausbilden

Es gibt noch eine weitere Herangehensweise, die es ermöglicht, selbst Zeit einzusparen und viele der im Briefing genannten Schritte auf den Autor auszulagern. Diese Herangehensweise lautet: Bilde den Autor, egal ob externe Subdienstleister oder interner Mitarbeiter, aus. Wann immer ein Unternehmen intern Kapazitäten zur Text Erstellung frei hat, sollten diese ausgenutzt werden. Es erleichtert die Arbeit ungemein, wenn der Texter im selben Gebäude oder gar direkt gegenüber am Schreibtisch sitzt.

Schon oft habe ich Schulungen für interne Texter gegeben, um ihnen die Kunst des SEO-Texte Schreibens beizubringen. Auch habe ich bereits als Dozent für SEO am Institut für Medien in Köln jungen online Journalisten diese Fähigkeit in mehrtägigen Vorlesungen und Übungen beigebracht. Solltest Du Interesse daran haben, Deine internen oder externen Mitarbeiter in dieser Fähigkeit ausbilden zu lassen, freue ich mich auf eine Anfrage per E-Mail an t.scherman@schild-roth.com.

Was kostet ein guter SEO-Text?

Guter Content ist teuer, soviel haben wir bereits geklärt. Aber was kostet ein guter SEO-Text jetzt ganz genau? Die Antwort auf diese Frage lautet wie so oft im Leben: Es kommt darauf an. Worauf kommt es an? Nun, auf Deinen Markt, die Konkurrenzsituation, die Ausgangsposition und Deine Ziele. In einem Nischenmarkt, in dem online keine allzu große Konkurrenz herrscht, wie beispielsweise dem Markt für Steinreinigung, ist es wesentlich einfacher und preiswerter ein gutes Ranking zu erzielen als auf dem Immobilienmarkt, auf dem es bereits für jedes erdenkliche Suchwort ellenlange Artikel mit unzähligen Schaubildern und weiteren Medien gibt. Generell lässt sich sagen, dass je mehr Geld in einem Markt online verdient wird, desto größer ist die Konkurrenz und desto schwieriger und teurer wird es gute Rankings zu erzielen.

Als es um die Frage „Wie lang sollte ein SEO-Text sein?“ ging, haben wir ja bereits hergeleitet, dass es auch hier auf die jeweilige Konkurrenzsituation für ein bestimmtes Keyword ankommt. Zur Erinnerung: Es geht weniger um die konkrete Länge, als vielmehr darum die Konkurrenz in Punkte Qualität, Bedienfreundlichkeit, Umfang, Holistik, Autorität (Verlinkungen von außen) und weiteren Medien zu übertrumpfen. Die Preise für einen SEO-Text, der eine Chance auf die erste Seite bei Google hat, sollten sich also stets am jeweiligen Keyword und der gegebenen Marktsituation ausrichten. Aber was kostet das denn jetzt wirst du dich vielleicht fragen? Nun, um dir einen Anhaltspunkt für die möglichen Kosten zu geben möchte ich dir im Folgenden ein Kostenbeispiel nennen.

SEO-Text Kostenbeispiel:

Autorenkosten 1.000 Wörter 6-20Cent/Wort = 60-200 EUR
SEO Analyse & Recherche 0,5-1,5 Std. 40-120 EUR
Text einpflegen, Bilder & Medien verarbeiten, Formatieren, Gestalten, Search Console pingen, Social & Google My Business Share, Snippet Formulieren 0,5-1 Std. 80 EUR
Bild & Fotokosten ca. 4-20 EUR/St. 10 EUR
Handgezeichnete Skizzen, Schaubilder und Infografiken 120-450 EUR
Beispielpreis 1 Text (1.000 Worte) inklusive 1-2 Bilder, Einpflegen & Veröffentlichen =z.B. ca. 270 EUR

Wie bereits erwähnt handelt sich bei den genannten Kosten lediglich um ein Beispiel. Die Kosten können stark abweichen. In der Regel läuft die Arbeit mit Kunden so ab, dass gemeinsam ein Monatsbudget für SEO zwischen 500-5.000 EUR vereinbart wird und für dieses Geld dann nach und nach die Bestandteile der im Vorfeld erarbeiteten SEO & Content-Strategie über einen Zeitraum von mindestens 12-24 Monaten umgesetzt werden. Bedenke immer: SEO ist ein Marathon und kein Sprint!

Wenn Du bereit bist in deinen Online-Unternehmenserfolg zu investieren und Du Interesse daran hast von erfahrenen Profis überzeugende SEO-Texte erstellen zu lassen, bei denen Du dich um nichts kümmern musst, dann darfst du dich gerne per E-Mail für ein kostenloses Erstberatungsgespräch bei mir melden. In diesem Gespräch werde ich dir dann ganz genau die Chancen, Möglichkeiten und Kosten für Deinen speziellen Markt erläutern. Ich freue mich auf Deine Anfrage.

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SEO-Texte schreiben: die ultimative Schritt-für-Schritt-Anleitung 2019

 

Schritt 1: Brainstorming & Arbeitstitel

Bevor Du mit der Recherche und dem Schreiben beginnst, solltest Du dir kurz Zeit nehmen und dir überlegen, welche Art von Informationen ein Suchender, der genau nach Deinem Keyword sucht, wohl erwartet. Schreibe dir händisch oder noch besser in einem Word-Dokument alles das auf, was du selbst an Fragen zu dem Thema hast und an Informationen erwarten würdest.

Oftmals ist es nämlich so, dass durch die eigene vorherige Überlegung Aspekte zum Tragen kommen, die in der anschließenden Recherche eventuell nicht beachtet worden wären. Nachdem Du diesen Schritt durchgeführt hast, solltest Du dir einen schlagkräftigen Arbeitstitel überlegen. Der Titel ist erst einmal nur provisorisch und sollte am Ende des Rechercheprozesses noch einmal überdacht und ggf. optimiert oder mit weiteren Keywords angereichert werden.

Schritt 2: Suchintention & Webrecherche

Als nächstes solltest Du dir über die jeweilige Suchintention, die hinter dem Keyword steht Gedanken machen. Welche Absichten, Motive, Wünsche und Ängste hat ein Nutzer, der genau dieses Keyword in die Google Suche eingibt? Welche Arten von Informationen erwartet der Suchende und wie muss ein Inhalt gestaltet sein, der all seine Fragen beantwortet und ihm keinen Anlass dazu gibt, noch eine andere Website zur Beantwortung seiner Fragen heranzuziehen?

Beginne die Gliederung deines Textes, indem du erst einmal alle möglichen Teilbereiche & Fragen sammelst, die zu deinem Hauptthema gehören. Verwende hierzu die folgenden Tools und Herangehensweisen:

Google Suggest:

Gebe Dein Hauptsuchwort in die Adresszeile oder die Google Suchleiste ein und lasse dir die meist gesuchten Long-Tail Keywords zu Deinem Suchwort anzeigen. Notiere dir wichtige Aspekte, die für Deinen Artikel Sinn machen könnten.

Verwandte Suchanfragen:

Zusätzlich zu Google Suggest solltest Du dir die verwandten Suchanfragen zu Deinem Hauptkeyword im unteren Bereich der Suchergebnisseite anzeigen lassen. Hier finden sich meist einige wenige unterschiedliche Begriffe im Vergleich zur Suggest-Funktion.

Top 10 Ergebnistreffer:

Als nächstes solltest Du dir die Top 10 Ergebnistreffer für Dein Keyword näher anschauen. Öffne alle 10 Ergebnisse in unterschiedlichen Tabs in deinem Browser und gehe jedes einzelne Ergebnis akribisch durch. Notiere dir hierbei die wichtigen Teilbereiche zu Deinem Keyword auf die Du stößt. Dieser Schritt ist besonders wichtig, da Du hier genau siehst was augenscheinlich bereits an Inhalten gut funktioniert. Notiere dir auch mögliche Medien, die den rein textlichen Inhalt erweitern. Mache dir während dieses Schritts auch bereits erste Gedanken darüber, was Du noch zusätzlich an Medien und Inhalten bringen könntest, um den gefundenen Ergebnissen noch einen drauf zu setzen.

W-Fragen:

Im nächsten Schritt geht es darum, die wichtigsten und meist gesuchten Fragen zu Deinem Hauptthema zu identifizieren. Hierzu nutzt Du am besten den Service von https://answerthepublic.com/ . Hier wählst Du die deutsche Sprache aus und gibst Dein Keyword ein. Anschließend notierst Du dir alle Fragen, die dir wichtig erscheinen in deinem Gliederungsdokument.

W-Fragen Mindmap
Mindmap mit W-Fragen von answerthepublic.com

Um ganz sicher zu gehen, dass du alle Fragen zu deinem Thema gefunden hast solltest du noch zusätzlich eine Site-Abfrage bei gutefrage.net zu Deinem Keyword durchführen. Gib also Folgendes in die Adresszeile deines Browsers ein: „site:gutefrage.net [MeinKeyword]“ (ohne „“ und [MeinKeyword] ersetzt Du durch Dein Suchwort).

So erhältst Du eine Auflistung der prominentesten Fragen zu Deinem Thema. Übrigens werden in den Diskussionen zu den einzelnen Fragen oft auch sehr ausführliche Erklärungen und Antworten geliefert, welche Du später zur Beantwortung der Frage oder ein eventuelles Autoren-Briefing verwenden kannst.

Ein weiteres gutes Werkzeug zur Ermittlung von W-Fragen findest Du auch unter: https://www.hypersuggest.com/. Probiere einfach aus, wo Du die besten Ergebnisse erhältst.

WDF*IDF Analyse:

Der Vollständigkeit halber solltest Du als nächstes eine WDF*IDF Analyse, beispielsweise bei https://www.wdfidf-tool.com/, durchführen. Die WDF*IDF Analyse haben wir ja bereits eingehend im oberen Teil dieses Artikels besprochen. Markiere die Ergebniswortliste und kopiere sie in eine Exceltabelle hinein. Hier wählst Du jetzt nur die Spalte mit den Worten aus und kopierst diese Liste in den Windows Editor. Jetzt hast Du alle Worte klar und übersichtlich in plain Text, ohne anhängende störende Formatierung vorliegen. Im nächsten Schritt gehst Du die Liste von oben bis unten durch und löscht alle unpassenden und oder redundanten Wörter heraus. Ziel sollte es sein, nicht mehr als 10-15 Hauptwörter übrig zu haben. Kopiere dir die fertige Liste in dein Gliederungs-Dokument.[/vc_column_text][vc_column_text]Wichtiger Tipp: Nutze das Xovi Keyword Monitoring Tool zur individuellen URL-Analyse. Hier gibst Du beispielsweise die URLs der Top 3 Ergebnistreffer bei Google für Dein Keyword nacheinander ein und schaust dann für welche Long-Tail Keywords die jeweiligen Seiten noch ranken. So erhältst Du weitere Ideen und Optimierungmöglichkeiten für Deine Texte. Dasselbe Verfahren kannst Du auch mit Xovi, SEMRush oder Ahrefs anwenden.

 

Schritt 3: Keyword-Ideen & Analyse

Als nächstes solltest Du dir die Datenbasis von Google weiter zu Nutze machen und weitere relevante Keywordideen und Long-Tail Keywords zu Deinem Hauptkeyword ausfindig machen. Hierzu nutzt Du am besten den kostenlos zu verwendenden Google Ads Keyword-Planner. Hier gibst Du Dein Hauptsuchwort ein und lässt dir im ersten Schritt nach dem Faktor Relevanz sortiert weitere Keywordideen anzeigen. Anschließend setzt Du einen Filter mit „Keywordtext enthält“ und gibst hier Dein Suchwort ein. Dann gliederst Du die Ergebnisliste absteigend nach Suchvolumen, um dir die potentialstärksten Long-Tail-Keywords anzeigen zu lassen. Notiere dir deine Ergebnisse akribisch.

Meist finden sich schnell einige derselben Themen wieder, die du bereits in Schritt 2 identifiziert hast. Nun hast Du jedoch den Vorteil, dass du genau weißt welches Suchvolumen pro Monat hinter jedem einzelnen Subthema steckt. Gewappnet mit dieser Information kannst Du nun die Gliederung in deinem Word-Dokument verfeinern. Setze, natürlich nur sofern dies einer logischen Reihenfolge nicht widerspricht, die Themen mit höherem Suchvolumen vor diejenigen mit niedrigerem Suchvolumen.

Nachdem Du alle Ideen, Kombinationen und Long-Tail Varianten zu Deinem Hauptsuchwort abgefrühstückt und in deiner Gliederung verarbeitet hast, solltest Du bestimmte Fragen und weitere mögliche Sub-Keywords, die sich in Schritt 2 ergeben haben, eingeben und auf Höhe des Suchvolumens hin überprüfen.

Übrigens: Mit den Tools KW-Finder, Keywordtool.io oder Xovi lassen sich ebenfalls Keywordrecherchen durchführen.

Schritt 4: Content Gliederung verfeinern & ausarbeiten

In diesem Schritt solltest Du nun genauer an deiner Gliederung arbeiten. Sicherlich hast Du während deiner Schulzeit schon Mal eine Facharbeit oder etwas ähnliches verfassen müssen. Deine Gliederung sollte am Ende ähnlich sein, wie das Inhaltsverzeichnis bei einer kleinen Facharbeit, angereichert mit exakten Keywords, die es in dem jeweiligen Abschnitt zu erwähnen gilt. Sei hier sehr akribisch und so genau wie möglich. Bedenke, dass eine gute Gliederung quasi einer einfachen Anleitung für deinen optimalen SEO-Text entspricht. Je besser die Anleitung, desto besser wird auch der fertige Text.

Schritt 5: Welche Medien und Inhalte fehlen?

Bevor es ans Schreiben geht, solltest Du dir die Frage stellen, ob Du bereits in Deiner Gliederung mehr Informationen verarbeitet hast, als es die Konkurrenz getan hat. Bedenke, dass es darum geht die Konkurrenz zu übertrumpfen und nicht gleichzuziehen. Niemand braucht einen Inhalt, der genau das wiedergibt, was sowieso schon bereits zu Haufen im Netz verfügbar ist. Der entscheidende Punkt ist der:

  • Welchen Mehrwert liefert mein Inhalt, der nicht schon vorhanden ist?
  • Wie kann ich dafür sorgen, dass mein Content besser ist als jedes Ergebnis, das bereits in den Top 10 rankt?
  • Welche Medien kann ich besser aufbereiten oder besser darstellen, um es dem Konsumenten zu erleichtern die dargebotenen Informationen bequemer aufzunehmen?
  • Würde vielleicht ein Schaubild, Skizze, Infografik oder Video helfen dem Inhalt die Krone aufzusetzen?

Schritt 6: Text schreiben

Wenn Du alle Schritte gewissenhaft durchgeführt hast, dann solltest Du nun über eine sehr starke Textgliederung verfügen, die so gut wie jeden Teilaspekt deines Hauptthemas beleuchtet. Jetzt brauchst Du im Grunde nur noch an der Gliederung entlangzuschreiben, eventuelle Medien anfertigen oder erstellen lassen und schon hast du einen SEO-Text der zumindest inhaltlich sehr gutes Potenzial auf ein Top-Ranking hat.

Schritte 7: Endkorrektur & Reduktion

Nachdem Du den Text fertig verfasst hast, solltest Du unbedingt einen Tag verstreichen lassen und dir im Anschluss daran mit frischen Augen alles noch mal ganz in Ruhe durchlesen. In der Regel fallen dir so Rechtschreibfehler auf, die Du im Vorfeld nicht bemerkt hast. Gleichsam solltest Du dir bei der Durchsicht deines Werks die folgenden Fragen stellen: Was kann ich einfacher ausdrücken? Was kann ich wegkürzen, ohne den Inhalt zu gefährden? Wo habe ich vielleicht unnötig zu weit ausgeholt? Wie kann ich Sachverhalte einfacher und schneller auf den Punkt bringen? Wo fehlt eventuell noch etwas?

Timothy Scherman

Timothy Scherman

Timothy Scherman ist hauptberuflicher SEO in Köln und Geschäftsführer der Kölner SEO Agentur Schild Roth. Er hat BWL an der Uni zu Köln mit Schwerpunkt The Psychology of Marketing and Advertising studiert. Er ist ehemaliger Google Trainer, IHK- & HWK Dozent.

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